Solar-Server

  1. Die Europäische Kommission hat einem Tauschgeschäft der Stromkonzerne E.ON und RWE zugestimmt. Während E.ON damit von der RWE-Tochter Innogy vor allem die Geschäftsbereiche Vertrieb und Kundenlösungen übernimmt, erhält RWE von E.ON die Stromerzeugungsanlagen. In der Branche der erneuerbaren Energien stößt dies auf Widerspruch.
  2. Das Fraunhofer IPA und das Institut für Energieeffizienz in der Produktion EEP der Universität Stuttgart haben in einer Studie mögliche Einsatzoptionen für Energiespeicher in Produktionssystemen identifiziert. Sie beschreiben in der ESIP-Studie „Energiespeicher in Produktionssystemen“ den Status quo von Energiespeichertechnologien sowie deren aktuellen Herausforderungen und Chancen.
  3. Eine fünfköpfige Forschungsgruppe „Airborne Wind Energy Systems“ an der TU Berlin befasst sich mit fiegenden Windkraftanlagen. Die Technologie steckt nach Aussage der Wissenschaftler noch in den Kinderschuhen, berge aber ein großes Potenzial und könne sogar bestehende Windkraftanlagen ablösen.
  4. Das Unternehmen Polarstern hat bei zwei Mieterstromprojekten - einem Passivhaus und einem KfW-40-Plus-Gebäude - Bilanz gezogen. Demnach erreichten die Mehrfamilienhäuser einen Autarkiegrade von rund 70 Prozent.
  5. Mit seinem Beschluss „Klimaeffizientes Deutschland – Mit Innovationen in die Zukunft“ will der Bundesvorstand der CDU laut eigener Aussage vor allem auf Anreize setzen. So sollen auch die Rahmenbedingungen für die Photovoltaik deutlich vereinfacht werden. Doch wie konkret der Ausbau erneuerbarer Energien auf mindestens 65 Prozent bis zum Jahr 2030 gelingen soll, darüber finden sich in dem 34-seitigen Klimakonzept der CDU kaum Hinweise.